

Seit sieben Jahren wird der Europäische Tag der Sprachen begangen. Das Ganze geht auf eine Initiative des Europarates zurück. Es geht an diesem Tag darum, dass die Vorteile von Sprachkenntnissen bewusst gemacht werden, und es soll dazu motiviert werden, mehrere Sprachen zu lernen.
Das allerdings ist etwas, das viele Akademiker-Eltern ihren Kleinsten bereits beizubringen versuchen, in dem sie die Kleinen auf mehrsprachige Kitas oder in Sprachkurse für Kinder ab drei Jahren schicken. Was aber ist, wenn man selbst die Chance verpasst hat, eine Fremdsprache zu erlernen?
Konversation fördern
Die beste Art eine Sprache zu lernen ist nicht nur pures Pauken von Grammatik und Vokabeln, sondern das Sprechen der Sprache. Selten gibt es Kurse, die auch die Konversation fördern. palabea.net ist anders. In der Online-Community können Menschen aus aller Welt miteinander kommunizieren und über diesen Weg ihre Sprachkenntnisse voran bringen. Einzige Bedingung ist die kostenlose Registrierung und schon kann es losgehen.
Dabei gibt es verschiedene Wege, Sprachen zu erlernen. Zum einen besteht die Möglichkeit, mit Muttersprachlern weltweit über Audio- oder Videokonferenz in Kontakt zu treten. Das Schöne an dieser Art von Lernen ist, dass jeder von jedem profitieren kann. Der angemeldete User ist Schüler und Lehrer zugleich.
Virtuelle Klassenräume, Videolektionen und Lern-Podcasts
Allerdings sollte auch die Theorie auch nicht vernachlässigt werden, schließlich geht es beim Sprachen lernen auch um das Sprachverständnis. Per Videolektionen und Podcasts werden den Schülern Besonderheiten der jeweiligen Sprache erklärt. Damit sich nicht Fehler beim Lernen einschleichen, gibt es die Möglichkeit, in so genannten virtuellen Klassenräumen Dokumente hochzuladen, an denen die User gemeinsam arbeiten und sich gegebenenfalls korrigieren können.
Wem das alles zum perfekten Spracherwerb nicht reicht, der kann sich unter der Rubrik "Online-Lehrer“ einen Lehrer suchen, der professionellen Unterricht erteilt. Allerdings sind diese Stunden selten kostenfrei. Sehr beliebt sind auch Sprachreisen. Egal ob Kurse in Japan, Argentinien oder USA, palabea.net bietet hilfreiche Tipps bei der Suche nach der richtigen Schule und dem richtigen Kurs.
Betrieben wird die Plattform aus Berlin. Die Gründer Patricia Sierra Fernandez, Sebastian Schkudlara und Guido Veth haben insgesamt zehn Monate an der Online-Sprach-Community gearbeitet, bis palabea.net im November 2007 online gehen konnte. Seither konnten sie einige wichtige Partner wie die Deutsche Welle für ihr Internet-Projekt gewinnen. Auch die BBC soll demnächst mit einsteigen.
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